GFK-Gespräch - "Gewaltfrei gegen Angst und Gewalt?"

Wie können die GFK-Prinzipien uns helfen, Gewalt in uns oder im Außen zu begegnen?

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Zum Ablauf siehe unsere Hauptseite "GFK-Gespräche"

Inhalt dieses GFK-Gesprächs:

Drei Erlebensperspektiven sind hier von besonderem Interesse:
  1) Der Gewalt Ausübende, bzw. der Mensch der Angst hat,
  2) Der Gewalt Erleidende, bzw. der Mensch, der Angst in anderen begegnet und
  3) Der Beobachter von Gewalt, bzw. der Mensch, der Angst beobachtet.
Wie können wir in jeder dieser drei Erlebensperspektiven die Prinzipien der GFK nutzen, um aus der Gewalt herauszukommen, bzw. der Angst zu begegnen?

 

Eine kurze Übersicht über das Thema Gewalt:

Die Gewaltforschung tut sich immer noch sehr schwer mit dem Thema Gewalt. Der wichtigste Grund dafür ist wohl, dass die auf leicht beobachtbare Daten reduzierte, also eng verstandene Wissenschaft (der größte Teil der Wissenschaftler versteht Wissenschaft so), das Erleben nicht erfassen kann, weil ein großer Teil davon meist nicht bewusst ist.
Aber schon bei einer eindeutigen Definition scheitert die eng verstandene Wissenschaft, weil auch die nur von leicht beobachtbaren Faktoren abhängen darf.

 

Die GFK bietet mit ihrem Verständnis von Gewalt als "Missachtung von Bedürfnissen" eine eindeutige Definition, die allerdings von einem subjektiven Erleben der "Missachtung" der eigenen Bedürfnisse abhängt. Damit ist nicht objektiv eindeutig nachprüfbar ist.