Innere und äußere Konflikten nutzen
mit Weisheit und Mitgefühl

für mehr Wohlbefinden und ein besseres Miteinander


Die Vision, die mich motiviert:

Eine Welt, die für alle passt, ist möglich!

In dieser Welt werden die Bedürfnisse eines jeden Menschen geachtet, d.h. jeder Mensch bekommt bedingungslos und so weit wie möglich das zur Verfügung gestellt, was er zum Leben und für die Entfaltung seiner individuellen Potentiale benötigt. Das unterstützt ihn einerseits bei seiner Entfaltung und andererseits auch dabei, seinen jeweils bestmöglichen Beitrag in die Welt zu bringen.

In dieser Welt fließen die Ressourcen von dort wo sie bereitwillig bereitgestellt werden, dorthin wo sie zur Nährung der Bedürfnisse gebraucht werden. Die Ökonomie ist geschenkökonomisch organisert. Künstliche Erzeugung von Scheinbedürfnissen durch WErbung ist nicht mehr nötig, weil das Wirtschatssystem nicht mehr auf Profit ausgerichtet ist, sondern auf die Zuordnung von Ressourcen dorthin, wo sie gebraucht werden.

In dieser Welt wird jeder Mensch dabei unterstützt, die inneren und äußeren Konflikte zu klären und sie für die indivuduelle und gemeinschaftliche Entwicklung zu nutzen. Dadurch wir die Eskalation der inneren Konflikte (führt zu Gewalt und psychischen Erkrankungen) und von äußeren Konflikten vermieden. Leiden und Gewalt werden als Hinweise gesehen, dass etwas übersehen wurde und zur Verbesserung der Verhältnisse genutzt.

 

Wie würde eine solche Welt aussehen?

Wie wäre es, in einer solchen Welt zu leben?

 

Es wäre eine Welt, wie sie z.B. von Miki Kashtan in "Reweaving Our Human Fabric:“ (2019 noch nicht ins Deutsche übersetzt) beschrieben wird. Eine Welt, in der wir alle das Leben und die Menschen achten und wertschätzen und in den Fluss der Großzügigkeit eingebunden sind. Eine Welt, in der sowohl das Teilen unserer Gaben, als auch das Teilhaben an den alltäglichen Aufgaben mit aufrichtiger Bereitwilligkeit, frei von Zwang, geschieht. Eine Welt, in der die Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen aller die Grundlage ist
 

Das Ziel meiner Arbeit:

Gemeinschaften (von Paaren bis beliebig groß), die nicht ausschließen, sondern integrieren --
unter Achtung der Bereitwilligkeit aller Betroffenen. Gemeinschaften, die jeden Einzelnen nicht
dominieren und zwingen, sondern in der lebenslagen individuellen Entwicklung  fördern und stärken.

 

Konkret verfolge ich folgende Ziele:

-- Beratung und Unterstützung für eine individuelle, ganzheitliche Entfaltung

-- Aufbau und Organisation einer Gemeinschaft, in der jede/r Einzelne Unterstützung für ihre/seine individuelle, ganzheitliche Entfaltung findet

-- Beratung und Unterstützung von Organisationen und Gemeinschaften zur Entwicklung und Etablierung von lebensbereichernden Prozessen und Strukturen

 

Ich möchte jeden Menschen, der es möchte, dabei unterstützen, sich von ihren inneren und äußeren Zwängen zu befreien und die inneren und äußeren Konflikte dafür zu nutzen, mitfühlendes Verständnis für sich selbst und für andere zu kultivieren.

 

Ich möchte gemeinsam mit anderen daran arbeiten, Wege zu finden, die Vision einer post-patriarchalen Gesellschaft zu verwirklichen. Und dazu unser Denken, unser Verhalten und unsere Systeme und Prozesse von den Einflüssen der derzeit überall vorherrschenden Prinzipien von Dominanz und Zwang befreien.

 

Ich möchte gemeinsam mit Menschen, die diese Vision teilen, Gemeinschaften aufbauen, in denen diese Vision mehr und mehr gelebt wird und in denen sich deshalb jeder Menschen ganz selbstverständlich mit seinem individuellen Potential entfalten und mit seiner ganzen Lebendigkeit wirken kann.

 

Meine Augabe und meine Angebote:

Ich möchte mit anderen zusammen eine allseitigen Unterstützungsgemeinschaft aufbauen, die die Ziele unterstützt und damit den Weg zu einer Welt, die für alle passt, ebnet. In dieser Gemeinschaft kann Jede/r ihr/sein eigenes Unterstützungsnetzwerk aufbauen und Unterstützung dafür finden, ihre/seine ganz persönliche integrale Lebenspraxis zu entwickeln und in den Alltag zu integrieren.

 

Folgende Angebote dienen derzeit dieser Aufgabe:

  • Die Onlinegruppen "Sieben Elemente der Selbstheilung (siehe hier)
    Sie stellen eine "Landkarte" zur Verfügung, die bei der inneren und äußeren Befreiung von Zwängen und damit vom kleinen und großen Leiden helfen.
  • Die Elternhotlines (siehe hier)
    Dies ist ein besonders kraftvolles Format, weil dabei die Macht der Prinzipien der GFK besonders klar wird. Es werden Konflikte mit oder zwischen Kindern im Rollenspiel "nachgespielt" und mithilfe der Prinzipien der GFK geklärt. Dir jeweiligen "Konfliktgeber/innen" beobachten den Prozess.
  • Die GFK-Gespräche zu verschiedenen Themen (siehe hier)
    Bei diesem Format werden konkrete Anliegen der Teilnehmer zu verschiedenen Themenbereichen mithilfe der Prinzipien der GFK besprochen.
  • Unterstützung von (getrennten) Elternpaaren, wenn die Kommunikation unangenehm ist
    Hier biete ich zusammen mit meiner Kollegin Meike Hübel an, die Email-Kommunikation zu "übersetzen". Dabei werden die bewussten und unbewussten Provokationen, die sich aufgrund von (in der Regel) gegenseitigen alten Verletzungen unweigerlich auch in den Schriftverkehr einschleichen, zu entschärfen, ohne die Authentizität zu verlieren.
    Diese Begleitung kann ein- oder beidseitig sein. Allerdings für den Erfolg dieser Arbeit in der Regel regelmäßige Begleitung durch Coachings, empathischen Austausch, oder andere individuelle Unterstützung entscheidend.
    Zudem können wir bei Bedarf auch durch Mediation unterstützen.

Die Grundlagen meiner Arbeit sind derzeit die hier dargestellten methodischen und philosophischen Arbeiten.

 

Überlegungen und Hintergründe zur Vision:

Im Prinzip kann wohl niemand etwas gegen eine Welt, die für alle passt, einwenden. Jede/r dürfte verstehen, dass das unausweichlich zumindest eine friedlichere Welt wäre, weil in ihr niemand Grund hätte, gegen etwas oder jemanden zu kämpfen.
In einer solchen Welt würden z.B. Konflikte als Information verstanden, dass mindestens für jemanden etwas gerade nicht passt.
In einer solchen Welt würden innere und äußere Konflikte nicht unterdrückt, sondern genutzt und sie würden deshalb nicht eskalieren.
In einer solchen Welt würden die Konflitkpartner Unterstützung dabei bekommen, sich gegenseitig mit ihren Anliegen zu verstehen -- und dadurch Lösungen zu finden, die für alle passen.

 

Eine Welt die für alle passt kann wohl niemand ablehnen. Allerdings halten vermutlich viele Menschen eine solche Welt für unmöglich und das ist verständlich, wenn man in einer Welt wie der unseren aufgewachsen ist: Die Erfahrung scheint zu zeigen, dass eine solche Welt unmöglich ist. Aber ist sie wirklich unmöglich?

 

Unser Gesellschaftssystem ist, ebenso wie fast alle Gesellschaftssysteme der Welt, eine patriarchales Gesellschaftssystem, weil es Kontrolle als Grundlage hat. Das hat niemand so gewollt oder gemacht und niemand könnte es alleine ändern -- selbst "die Mächtigen" nicht. Es hat im Grunde nichts mit "den Männern" zu tun, es ist lediglich das Prinzip der Vaterschaft entstanden, das die Kontrolle der Frauen erforderte. Diese Kontrolle hat sich anschließend -- nicht zuletzt durch das kapitalistische Wirtschaftssystem -- in fast allen Regionen der Welt auf praktisch alle Lebensbereiche ausgedehnt.

 

Die Grundlage der Kontrolle unseres Gesellschaftsystems macht die Prinzipien von Dominanz und Zwang notwendig, die in unserer Gesellschaft ebenso wie auf fast der ganzen Welt, mehr oder weniger sichtbar vorherrschen. Diese Prinzipien führen zwangsläufig zu Konkurenzdenken und -verhalten. Selbst die als so "demokratisch" erscheinende Mehrheitsentscheidungen führen zwangsläufig zu Polarisierungen -- und damit eben nicht zu Lösungen die für alle passen --, weil sie den Kampf um Mehrheiten erfordert. Wohl nicht zuletzt dadurch schreitet die "Ökonomisierung der Lebenswelt" weiter voran und verschärft den Konkurrenzkampf immer weiter -- nicht nur zwischen den einzelnen Menschen einer Gesellschaft, sondern auch zwischen den Ländern und Regionen.

 

Jede/r ist hineingeboren in die jeweilige Gesellschaft und jede/r wird von anfang an mehr oder weniger gezwungen, nach den Prinzipien von Dominanz und Zwang zu leben und wird so mehr oder weniger subtil traumatisiert. Und jede/r (!) leidet wehr oder weniger unter diesen Prinzipien -- auch die Mächtigen. Das ist allerdings nicht sichtbar und in der Regel unbewusst, weil es so normal ist. Wer sich nicht zwingen lässt, muss Nachteile in Kauf nehmen, die existentiell werden können.


 Volkmar Richter
Kompetenzentwicklung zur
Gemeinschaftsentwicklung und
individuellen und gesellschaftlichen
Befreiung aus Leiden und Gewalt
www.GFK-Lebensfreude.de
Telefon und eMail finden Sie hier