Innere und äußere Konflikte nutzen
mit Weisheit und Mitgefühl

für mehr Wohlbefinden, ein besseres Miteinander und eine optimale persönliche und gesellschaftliche Entwicklung


Der Zweck meiner Arbeit:

Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beizutragen, dass Menschen miteinander auskommen.

 

Dazu sind nach meiner Erfahrung zwei Bereiche zu berücksichtigen, die mitenander Verknüpft sind. Zum einen ist das die individuelle Unterstützung der Menschen und zum anderen die Unterstützung der Gemeinschaften in denen diese Menschen leben.

 

In der individuellen Unterstützung ist die Befreiung von den alten emotionaler Verletzungen ("Schattenarbeit") besonders wichtig. Solche emotionalen Verletzungen gibt es wohl bei jedem Menschen und sie zeigen darin, wie wir Herausforderungen des Alltags begegnen. Wenn wir zum Beispiel auf Herausforderungen mit Dominanz oder Unterwerfung regieren, können wir sicher sein, dass alte Verletzungen im Spiel sind. Solche Reaktionen machen es schwer erfüllende Beziehungen zu leben.

Aber auch die individueller "emotionale Pflege" und die Unterstützung bei einer ganzheitlichen Lebenspraxis sind wichtige Beiträge zum Wohlergehen und damit dafür, dass Menschen miteinander auskommen. Schließlich ist die stärkste Triebkraft Ursache für Gewalt das individuelle Leiden.

 

In der Unterstützung von Gemeinschaften und Organisationen geht es für mich vor allem um die Frage, welche Strukturen, Systeme und Prozesse notwendig sind, Gemeinschaften zu bilden, die für alle passen.

Was ist notwendig, damit Menschen in Gemeinschaften und Organisationen beliebiger Größe wirklich zusammenarbeiten und alle Perspektiven integrieren können, anstatt zu konkurrieren und zu trennen. Was brauchen wir um Gemeinschaften aufzubauen, die ohne Dominanz und Zwang arbeiten und die jeden Einzelnen in der individuellen lebenslangen Entwicklung fördern und stärken, sodass jeder einzelne Mensch gedeihen kann, und damit auch die Gemeinschaft als ganzes.

 

Die Vision, die mich motiviert:

Eine Welt, die für alle passt, ist möglich!

In dieser Welt werden die Bedürfnisse eines jeden Menschen geachtet, d.h. jeder Mensch bekommt bedingungslos und so weit wie möglich das zur Verfügung gestellt, was er zum Leben und für die Entfaltung seiner individuellen Potentiale benötigt. Das unterstützt ihn einerseits bei seiner Entfaltung und andererseits auch dabei, seinen jeweils bestmöglichen Beitrag in die Welt zu bringen.

In dieser Welt fließen die Ressourcen von dort wo sie bereitwillig bereitgestellt werden, dorthin wo sie zur Nährung der Bedürfnisse gebraucht werden. Die Ökonomie ist geschenkökonomisch organisert. Künstliche Erzeugung von Scheinbedürfnissen durch Werbung ist nicht mehr nötig, weil das Wirtschatssystem nicht mehr auf Profit ausgerichtet ist, sondern auf die Zuordnung von Ressourcen dorthin, wo sie gebraucht werden.

In dieser Welt wird jeder Mensch dabei unterstützt, die inneren und äußeren Konflikte zu klären und sie für die indivuduelle und gemeinschaftliche Entwicklung zu nutzen. Dadurch wird die Eskalation der inneren Konflikte (führt zu Gewalt und psychischen Erkrankungen) und von äußeren Konflikten vermieden. Leiden und Gewalt werden als Hinweise gesehen, dass etwas übersehen wurde und zur Verbesserung der Verhältnisse genutzt.

In dieser Welt muss niemand Ressourcen ansparen, weil jeder Vertrauen kann,
dass die Ressourcen da sind, wenn sie gebraucht werden.

 

Wie würde eine solche Welt aussehen?

Wie wäre es, in einer solchen Welt zu leben?

 

Es wäre eine Welt, wie sie z.B. von Miki Kashtan in "Reweaving Our Human Fabric:“ (2019 noch nicht ins Deutsche übersetzt) beschrieben wird. Eine Welt, in der wir alle das Leben und die Menschen achten und wertschätzen und in den Fluss der Großzügigkeit eingebunden sind. Eine Welt, in der sowohl das Teilen unserer Gaben, als auch das Teilhaben an den alltäglichen Aufgaben mit aufrichtiger Bereitwilligkeit, frei von Zwang, geschieht. Eine Welt, in der die Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen aller die Grundlage ist.

 

Meine Werte:

Ich möchte auch in meiner Arbeit vor allem Gewaltfreiheit leben. Das bedeutet für mich die Orientierung an und Rücksichtnahme auf Bedürfnisse. Die 34 grundlegenden Vorsätze zur Gewaltfreiheit von Miki Kashtan, zeigen für mich am Besten den Umfang dieses Vorhabens. 
 

Meine Aufgaben und Angebote:

Ich möchte mit anderen zusammen online eine allseitigen Unterstützungsgemeinschaft aufbauen, in der jede/r hinter der Vision einer Welt, die für alle passt, steht. In dieser Gemeinschaft kann jede/r ihr/sein eigenes Unterstützungsnetzwerk aufbauen und Unterstützung dafür finden, ihre/seine ganz persönliche integrale Lebenspraxis zu entwickeln und in den Alltag zu integrieren.

 

Dieser Aufgabe dienen derzeit folgende kostenfreie* Angebote:

*Siehe Schenkökonomie

(Allen Angeboten liegen die Annahmen und Absichten der GFK zugrunde)

  • Die Onlinegruppen "Sieben Elemente der Selbstheilung (siehe hier)
    Sie stellen eine "Landkarte" zur Verfügung, die bei der Befreiung von den inneren und äußeren Zwängen hilft. Damit hilft sie unnötiges Leiden zu vermeiden.
  • Die Elternhotlines (siehe hier)
    Dies ist ein besonders kraftvolles Format, weil dabei der machtvolle Einfluss der GFK besonders klar wird. Es werden Konflikte mit oder zwischen Kindern im Rollenspiel "nachgespielt" und mithilfe der Prinzipien der GFK geklärt. Dir jeweiligen "Konfliktgeber/innen" beobachten den Prozess.
  • Die GFK-Gespräche zu verschiedenen Themen (siehe hier)
    Bei diesem Format werden konkrete Anliegen der Teilnehmer zu verschiedenen Themenbereichen mithilfe der Prinzipien der GFK besprochen.
  • Unterstützung von (getrennten) Elternpaaren, wenn die Kommunikation unangenehm ist
    Hier biete ich zusammen mit meiner Kollegin Meike Hübel an, die Email-Kommunikation zu "übersetzen". Dabei werden die bewussten und unbewussten Provokationen, die sich aufgrund von (in der Regel) gegenseitigen alten Verletzungen unweigerlich auch in den Schriftverkehr einschleichen, zu entschärfen, ohne die Authentizität zu verlieren.
    Diese Begleitung kann ein- oder beidseitig sein. Allerdings für den Erfolg dieser Arbeit in der Regel regelmäßige Begleitung durch Coachings, empathischen Austausch, oder andere individuelle Unterstützung entscheidend.
    Zudem können wir bei Bedarf auch durch Mediation unterstützen.

Die Grundlagen meiner Arbeit sind derzeit die hier dargestellten methodischen und philosophischen Arbeiten.

 

Überlegungen und Hintergründe zur Vision:

Im Prinzip kann wohl niemand etwas gegen eine Welt, die für alle passt, einwenden. Jede/r dürfte verstehen, dass das unausweichlich zumindest eine friedlichere Welt wäre, weil in ihr niemand Grund hätte, gegen etwas oder jemanden zu kämpfen.
In einer solchen Welt würden z.B. Konflikte als Information verstanden, dass mindestens für jemanden etwas gerade nicht passt.
In einer solchen Welt würden innere und äußere Konflikte nicht unterdrückt, sondern genutzt und sie würden deshalb nicht eskalieren.
In einer solchen Welt würden die Konflitkpartner Unterstützung dabei bekommen, sich gegenseitig mit ihren Anliegen zu verstehen -- und dadurch Lösungen zu finden, die für alle passen.

 

Eine Welt die für alle passt kann wohl niemand ablehnen. Allerdings halten vermutlich viele Menschen eine solche Welt für unmöglich und das ist verständlich, wenn man in einer Welt wie der unseren aufgewachsen ist: Die Erfahrung scheint zu zeigen, dass eine solche Welt unmöglich ist. Aber ist sie wirklich unmöglich?

 

Unser Gesellschaftssystem ist, ebenso wie fast alle Gesellschaftssysteme der Welt, eine patriarchales Gesellschaftssystem, weil es Kontrolle als Grundlage hat. Das hat niemand so gewollt oder gemacht und niemand könnte es alleine ändern -- selbst "die Mächtigen" nicht. Es hat im Grunde nichts mit "den Männern" zu tun, es ist lediglich das Prinzip der Vaterschaft entstanden, das die Kontrolle der Frauen erforderte. Diese Kontrolle hat sich anschließend -- nicht zuletzt durch das kapitalistische Wirtschaftssystem -- in fast allen Regionen der Welt auf praktisch alle Lebensbereiche ausgedehnt.

 

Die Grundlage der Kontrolle unseres Gesellschaftsystems macht die Prinzipien von Dominanz und Zwang notwendig, die in unserer Gesellschaft ebenso wie auf fast der ganzen Welt, mehr oder weniger sichtbar vorherrschen. Diese Prinzipien führen zwangsläufig zu Konkurenzdenken und -verhalten. Selbst die als so "demokratisch" erscheinende Mehrheitsentscheidungen führen zwangsläufig zu Polarisierungen -- und damit eben nicht zu Lösungen die für alle passen --, weil sie den Kampf um Mehrheiten erfordert. Wohl nicht zuletzt dadurch schreitet die "Ökonomisierung der Lebenswelt" weiter voran und verschärft den Konkurrenzkampf immer weiter -- nicht nur zwischen den einzelnen Menschen einer Gesellschaft, sondern auch zwischen den Ländern und Regionen.

 

Jede/r ist hineingeboren in die jeweilige Gesellschaft und jede/r wird von anfang an mehr oder weniger gezwungen, nach den Prinzipien von Dominanz und Zwang zu leben und wird so mehr oder weniger subtil traumatisiert. Und jede/r (!) leidet wehr oder weniger unter diesen Prinzipien -- auch die Mächtigen. Das ist allerdings nicht sichtbar und in der Regel unbewusst, weil es so normal ist. Wer sich nicht zwingen lässt, muss Nachteile in Kauf nehmen, die existentiell werden können.


 Volkmar Richter
Kompetenzentwicklung zur
Gemeinschaftsentwicklung und
individuellen und gesellschaftlichen
Befreiung aus Leiden und Gewalt
www.GFK-Lebensfreude.de
Telefon und eMail finden Sie hier