GFK-Gesprächsreihe "Gewaltfrei Angst und Gewalt begegnen"

Wie können die GFK-Prinzipien uns helfen, Gewalt in uns oder im Außen zu begegnen?

 

Teilnehmer ohne und mit viel Erfahrung mit der GFK sind willkommen!

 

Anmeldung zu dieser GFK-Gesprächsreihe hier: http://eepurl.com/dOefTD

 

  • Diese Gespräche finden immer am 21. jeden Monats statt.
    Der Beginn variiert zwischen 18 und 20:30 Uhr.

Zum Ablauf siehe unsere Hauptseite "GFK-Gespräche"

(die Gespräche werden aufgezeichnet - dort steht auch warum -
die Links zu den Aufzeichnungen finden sich weiter unten)

 

Inhalt dieser GFK-Gesprächsreihe:

Drei Erlebensperspektiven sind hier von besonderem Interesse:
  1) Der Gewalt Ausübende, bzw. der Mensch der Angst hat,
  2) Der Gewalt Erleidende, bzw. der Mensch, der Angst in anderen begegnet und
  3) Der Beobachter von Gewalt, bzw. der Mensch, der Angst beobachtet.
Wie können wir in jeder dieser drei Erlebensperspektiven die Prinzipien der GFK nutzen, um aus der Gewalt herauszukommen, bzw. der Angst zu begegnen?

 

Eine kurze Übersicht über das Thema Gewalt:

Die Gewaltforschung tut sich immer noch sehr schwer mit dem Thema Gewalt. Der wichtigste Grund dafür ist wohl, dass die auf leicht beobachtbare Daten reduzierte, also eng verstandene Wissenschaft (der größte Teil der Wissenschaftler versteht Wissenschaft so), das Erleben nicht erfassen kann, weil ein großer Teil des Erlebens und der Einflüsse darauf in der Regel nicht bewusst ist.
Eine solche auf einfach beobachtbare Dinge reduzierte Wissenschafft scheitert allerdings zwangsläufig schon an einer Definition von Gewalt. Bestenfalls in eng umgrenzten Sonderfällen (z.B. körperliche Gewalt) ist eine relativ klare Definition möglich - aber selbst da ist eine klare Abgrenzung nicht möglich. Zudem wird schnell klar, dass z.B. psychische Gewalt schädlicher sein kann, als körperliche Gewalt. Besonders schwer scheint sich die eng verstandene Wissenschaft mit der Gewalt durch gesellschaftliche Gewohnheiten und Strukturen zu tun, obwohl diese doch unser Leben weitgehend bestimmt.

 

Die GFK bietet mit ihrem Verständnis von Gewalt als "Missachtung von Bedürfnissen" eine eindeutige Definition, die allerdings von einem subjektiven Erleben der "Missachtung" der eigenen Bedürfnisse abhängt. Damit ist nicht objektiv nachprüfbar, was Gewalt ist - allerdings ist es intersubjektiv nachprüfbar - auch dafür bietet die GFK das Werkzeug.

 

Hier soll die These vertreten werden, dass Gewalt genau dann Gewalt ist, wenn sie als Gewalt erlebt wird. Dabei sind die drei obengenannten Erlebensperspektiven zu unterscheiden.