Empathische Zeit - Aktion:

Gewaltfreies Entwöhnen
von ungewünschten Gewohnheiten

 

 

Gemeinsam mit anderen möchte ich versuchen, mich von meiner Aufschieberitis zu entwöhnen”. Möchtest Du Dich auch von einer ungewünschten Gewohnheit entwöhnen und mitmachen?

Hier findest Du mehr Infos und die Möglichkeit, Dich anzumelden: Aktuelles
 


Newsletter 12-2022:

Grüße und Neuigkeiten

Eine Welt, in der jeder Mensch ein würdevolles Leben führen kann, macht Gewalt überflüssig!

Ich wünsche Dir auf diesem Wege alles Gute und
einen gutes neues Jahr!

Ich möchte hier mit Dir eigene schmerzhafte Erfahrungen und ein paar Angebote und Ideen teilen (Feedback für diese Absicht und die Ausführung ist herzliche Willkommen!):

Inhalt:
1. Meine „Herzkrisen“
2. Das Forschungsprojekt „Innere Befreiung von Aufschieberitis“
3. Die Onlineworkshops
4. Die Onlinegruppen
5. Bewusste Partnerschaft – eine Unterstützungsgruppe
6. Ein Verein für eine Welt für alle
7. Ein paar Ideen, die ich alleine nicht verwirklichen kann
 

Meine „Herzkrisen“

Am 14. November, dem Geburtstag meines vor 16 Jahren verstorbenen Vaters, hatte ich meine dritte „Herzkrise“ und ich glaube die „Aufschieberitis“, die ich schon mein ganzes Leben lang kenne, ist ein Symptom derselben Ursache, die auch meine Herzkrisen (mit-)verursacht haben.

Mir ist inzwischen klar geworden, dass diese Ursache eine Traumatisierung ist, die ich schon als Kleinkind erfahren hatte und die mich auch heute noch dazu tendieren lässt, unangenehmen Situationen insbesondere mit Menschen, die mir am Herzen liegen, auszuweichen. Das führt immer wieder dazu, dass Dinge ungeklärt bleiben und mich deshalb länger meisten viel länger emotional belasten als nötig. Auf diese Weise wird natürlich auch mein Körper belastet.

Meine erste Herzkrise war ein Herzinfarkt fast genau 2 Jahre zuvor. Damals war mir schnell klar, dass meine emotionale Verfassung eine wichtige (Mit-)Ursache dafür sein musste. Ich hatte ansonsten keine Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zudem hatte ich zwei sehr schmerzhafte Erfahrungen gemacht, die mich noch spürbar belastet hatten.

Zum einen war das der Verlauf meines Zertifizierungsprozesses eineinhalb Jahre vorher: für mich völlig überraschend beendete meine Assessorin nach fünf Jahren unsere Zusammenarbeit. Zum anderen erlebte ich ein paar Monate danach den Ausschluss aus einer Lerngruppe in einer großen virtuellen Gemeinschaft, die mir sehr am Herzen liegt. Ich wollte dieser Lerngruppe beitreten und es wurde mit Gründen abgelehnt, die nicht stichhaltig und zum Teil sogar falsch waren.

In beiden Fällen wurde das größte Trauma meiner frühen Kindheit reaktiviert: Ablehnung durch meine Mutter, wenn ich am dringendsten Zuwendung brauchte. Und ich fühlte mich dadurch über ein Jahr lang blockiert, irgendetwas zu tun, um die dahinterstehenden Konflikt zu klären – es war das was ich inzwischen „Traumalähmung“ nenne. Die ungeklärten Konflikte waren so für mich eine langanhaltende, große Belastung und ich glaube darauf hat mein Herz schließlich reagiert.

Das alles war mir damals schon ziemlich klar und trotzdem hat es zwei weitere Herzkrisen gebraucht, bis ich bemerkt habe, dass ich trotzdem keine Änderungen eingeleitet hatte! Weder hatte ich mir Unterstützung dafür gesucht, diese Erfahrungen zu „verdauen“, noch habe ich ernsthaft Versuche unternommen, die Konflikte zu klären. Ich habe mich weiterhin so verhalten wie in meiner Kindheit und Jugend: Ich habe weiterhin so getan, als ob ich alles alleine machen müsste…

Gewohnheiten zu ändern ist schwieriger als ich mir bisher eingebildet hatte! Zwei Jahre nach meinem Herzinfarkt bin ich immer noch weitgehend alleine mit den Erlebnissen, habe die entsprechenden Konflikte immer noch nicht geklärt (die Belastungen sind inzwischen nur weniger spürbar) und gehe immer noch genauso wenig heilsam mit manchen aktuellen Herausforderungen um (vor allem, indem ich Dinge aufschiebe ;-).

Etwas peinlich ist mir dabei, dass ich mir in der Unterstützung anderer der Wichtigkeit bewusst bin, liebevolle Unterstützung und konkrete Veränderungen einzuplanen. Peinlich aber normal und auch verständlich: die Dinge, die einem wichtig sind, haben auch mit den eigenen blinden Flecken zu tun. Außerdem ist es wohl für jeden leichter, andere dabei zu unterstützen, etwas zum ändern, als sich selbst. Ich glaube, das ich der wichtigste Grund dafür, dass wir Menschen einander brauchen, um zu wachsen.

Ich hoffe, ich brauche keine weitere Herzkrise, um daraus zu lernen…

Unten findest Du meine aktuell laufenden Projekte und weitere Ideen, die ich gemeinsam mit anderen verwirklichen möchte :-)

Viele herzliche Grüße
Volkmar
 

Das Forschungsprojekt „Innere Befreiung von Aufschieberitis“

Ich lade ein zu einem Forschungsprojekt zu Thema „Innere Befreiung von Aufschieberitis“. Ich möchte mit anderen lernen und üben, heilsame Wege zu finden, der eigenen Aufschieberitis zu begegnen und sich möglicherweise von ihr zu befreien.

Mögliche Formen: Forschungspartner finden, Onlinetreffen zu spezifischen Erfahrungen, Austausch von Ideen, …

Wenn Du in irgendeiner Weise mitmachen möchtest, schick mir bitte eine email: info@GFK-Lebensfreude.de
 

Die Onlineworkshops

Sie sollen einen ersten Geschmack der Wirkungsweise der Transformation von unangenehmen Erfahrungen in Lebensenergie ermöglichen.

Die nächsten Onlineworkshops
durch Mitgefühl zur Lebensfreude – die drei Prinzipien für emotionale Heilung“
finden im Januar statt:
Teil 1 am Samstag, den 8. Januar von 18 bis 20:15
Teil 2 am Samstag, den 15. Januar von 18 bis 20:15

Die Teilnahme ist auch nur an einem der beiden Teile möglich. Hier kannst Du weitere Infos finden und Dich anmelden: GFK-Lebensfreude.de/angebote/onlineworkshops/
 

Die Onlinegruppen

Hier kannst du ein Kleingruppen die Prinzipien der GFK-Transformationspraxis lernen und vertiefen. Die Gruppen treffen sich acht Mal alle zwei Wochen in Onlinekonferenzen und dazwischen jeweils zu Partnerübungen.

Die nächste Runde der Onlinegruppe startet endlich wieder im Januar. Wie gewohnt gibt es unter der Woche drei Abendtermine, jeweils um 20 Uhr, drei Vormittagstermine, jeweils um 09:30 Uhr und samstags einen Nachmittagstermin um 17 Uhr.

Hier findest Du weitere Infos und die verschiedenen Termin: GFK-Lebensfreude.de/angebote/onlinegruppen/
Wenn Du (wieder) mitmachen möchtest, melde Dich bitte hier an: http://eepurl.com/c70WUn
 

Bewusste Partnerschaft – eine Unterstützungsgruppe

Lange angekündigt – dank der Initiative von Michi und Timo startet sie endlich: Diese Gruppe soll die Teilnehmenden (TN) dabei unterstützen, das zu leben, was ich auch „bewusste Partnerschaft“ nenne.

Wie können wir eine bewusste Paarbeziehung praktizieren? Was macht es schwierig und wie können wir einander dabei unterstützen?

Nach dem Prinzip der gegenseitigen, mitfühlenden Unterstützung, möchte ich auch in der Partnerschaftsgruppe Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung gemeinsam entwickeln.

Der geplante Zweck dieser Unterstützungsgruppe ist, miteinander zu üben, eine authentische und nährende Paarbeziehung zu leben. Wenn Du alleine oder mit Partner/in mitmachen möchtest, schick mir bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Bewusste Partnerschaft“ an: info@GFK-Lebensfreude.de
 

Ein Verein für eine Welt für alle

Wünschst Du Dir auch eine Welt, die für alle passt und dadurch innergesellschaftlich und international Gewalt unnötig macht und Frieden stiftet?

Ich möchte auch im deutschsprachigen Raum mehr mit Menschen arbeiten, die sich für eine solche Vision engagieren. Dazu möchte ich möglichst bis Mitte Januar einen gemeinnützigen Verein gründen. Der Name ist noch nicht gefunden – vielleicht „Verein zur individuellen und gesellschaftlichen Befreiung von den Traumafolgen“? ;-)

Eine konkretere Vision dieser Welt, die für alle passt, die mich inspiriert:
„Eine Welt, in der jeder Mensch die Ressourcen und die Unterstützung hat, um die unangenehmen, schmerzhaften oder traumatisierenden Erfahrungen seines Lebens zu "verdauen", und sich so von den Folgen dieser Erfahrungen zu befreien und damit mehr in der Lage zu sein, gewaltfrei mit sich selbst und anderen umzugehen.
Eine Welt in der zudem auch die Folgen gesellschaftlicher Traumatisierungen: die gewaltvollen gesellschaftlichen „Gewohnheiten“ (von Gesetzen und Vorgehensweisen, über Strukturen und Systeme bis hin zu Erklärungsmustern und Überzeugungen) durch Bedürfnis-achtende, also gewaltfreie Alternativen ersetzt wurden und jeder Mensch ein Leben in Würde tatsächlich führen kann.“

Für die Gründung eines eingetragenen Vereins sind mindestens sieben Gründungsmitglieder erforderlich. Wenn Du Interesse hast, dabei in irgendeiner Form mitzuwirken, schick mir bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Vereinsgründung“ an: info@GFK-Lebensfreude.de
 

Ein paar Ideen, die ich alleine nicht verwirklichen kann

  • Organisationen dabei unterstützen, gewaltfreiere Strukturen und Vorgehensweisen einzuführen Anders gesagt: Bedürfnis-achtendere „Gewohnheiten“ zu etablieren.
    Besonders Organisationen im Gesundheitswesen wie Krankenkassen, Pflegeheime, Krankenhäuser o.ä. bieten sich hier an, denn die Diskrepanz zwischen interner Organisation und Anspruch scheint leicht zu zeigen und Burnout ist auch dort ein Thema.
    Fallen Dir konkrete Organisationen ein?

  • Einfache gewaltfreie Prozesse zur Entscheidungsfindung und Konfliktklärung für Paarbeziehungen, Kleinfamilien und größeren Lebensgemeinschaften entwickeln und bekannt machen.
    Magst Du mitmachen?

  • Videoclips – vielleicht ein Podcast – zum gewaltfreien Umgang mit aktuellen gesellschaftlichen Themen kreieren.
    Magst Du mitmachen? Hast Du Ideen für Themen?

 Volkmar Richter
Ressourcen zur individuellen und gesellschaftlichen
Befreiung von den Auswirkungen
emotionaler Verletzungen und Traumatisierungen

Telefon und eMail finden Sie hier